Märchen, Geschichten, Erzählungen
Das Märchen der drei ungleichen Schwestern
Es waren einmal drei Schwestern, die aber so unterschiedlich waren, dass man sie nicht für Schwestern halten würde. Die Älteste, Sentrike, war 15 Jahre älter als Tamike und Valeria.
Tamike
Valeria
Valeria war mit ihren fast 18 Jahren im heiratsfähigen Alter. Tamike, die Jüngste war erst 15 Jahre. Sentrike, die Älteste, hatte auch die aussergewöhnlichsten Neigungen. Sie ritt am liebsten die schnellsten und feurigsten Pferde, war gerne alleine und wollte auch nicht heiraten.
Sie war gerne für sich, was aber nicht heissen sollte, dass sie mit dem anderen zusammen keinen Spass haben konnte. Sentrike brauchte eben ihre gewisse Zeit für sich allein. Tamike war die Ruhigste, aber auch die Raffinierteste. Die es Faust- dick hinter den Ohren hatte und einen vierbeinigen Freund, mit dem sie oft lange Spaziergänge unternahm.

Valeria war die Zarteste, die auch öfter zu Bett lag und sich nicht so wohl fühlte. Ausserdem brauchte sie sehr viel Schlaf.
Die Drei hatten einige Freunde kennen gelernt, weil alle sehr gern Sport trieben. Dabei hatte auch Sentrike, Pardon kennen gelernt. Die beiden waren gute Freunde, die viel zusammen unternahmen. Besonders ritten sie gern zusammen aus

Diese Freundschaft erweiterte sich auch auf Valeria und Tamike. Es kamen noch Sidron, Madige und Tiara dazu. Man unternahm viel miteinander. Aber meistens war es Sentrike, die den Vorschlag machte, doch ein Fest zu feiern oder etwas Ähnliches. Man traf sich dann bei dem einen oder anderen, wie es vorher ausgemacht war und feierte bis in den frühen Morgen. Man vertrieb sich die Zeit mit Essen, Spielen und Erzählen.
Paron lernte dann irgendwann Eudike kennen und traf sich natürlich öfter mit ihr. Am Anfang wurden aber trotzdem noch Feste gefeiert und auch Eudike erschien dazu. Doch so nach und nach wurde es schwieriger die beiden anzutreffen. Eudike hatte nämlich ein Hobby, das war der Tanz.
Paron selbstverständlich wurde dadurch ebenfalls eingespannt. Ausserdem hatte Paron noch seine Arbeit, er musste weit entfernt reisen und kam nur an Samstagen und Sonntagen zurück. Und nach einigen Jahren meinten Paron und Eudike jetzt soweit zu sein. Sie zogen gemeinsam auf ein Schloss.
Von da an war Paron noch seltener gesehen. Aber es gab ja noch Sidron und Madike, Tisara und die drei Schwestern.
Sidron und Madike verliebten sich ineinander und waren auch seltener zu sehen. Aber immer wieder schaffte man es, ein Fest zu feiern und meistens kamen auch alle. Die Liebe zwischen Madike und Sidron dauerte aber nicht lange und da auch Madike sehr weit von den anderen entfernt lebte, geschah es immer öfter, dass sie nicht mehr kam.
Sidron, dem die Trennung am Anfang schwer zu schaffen machte blieb öfters fern. So kam es das Valeria, Tamike und Sentrike öfters allein feierten und sich mit Spielen die Zeit vertrieben.
Denn auch Tisara liess sich nur noch selten sehen, da sie meist etwas anderes zu tun hatte.
So kam es in letzter Zeit öfters vor das Valeria sich bei Sentrike meldete und fragte: "Was tun wir heute?" Sie verabredeten eine Zeit und in der Zwischenzeit versuchte Valeria Tamike zu erreichen. Sentrike versuchte Paron und Eudike zu erreichen. Oder sie versuchte auch Sidron Bescheid zu geben. Leider waren diese meistens unterwegs. Also blieb es zum Schluss bei den drei Schwestern. Diese trafen sich dann und stellten allerlei Unsinn an. Zum Schluss des Treffens überfielen sie meistens Paron und Eudike auf ihrem Schloss. Genervt über den unerwarteten Besuch erduldete man die Drei und machte gute Miene zum "Bösen Spiel".
 
 
Dies war nun die Vorgeschichte und so leben sie noch heute, wenn sie nicht gestorben sind.
Und andere Märchen werden diesem hoffentlich noch folgen.