Die Reise ins Land der grossen Seen
Endlich Zuhause
 
Endlich sehen die Vier nun das Land der grossen Seen. "Wir haben es ja doch noch geschafft", ruft freudig Yoake aus. "Ja", entgegnet auch Neko, "wir haben es wirklich gefunden. Aber nun sollten wir sehen, dass wir Deine Familie finden." "Genau", brummt auch Kuma", lass uns jetzt Deine Familie finden, ich bin schon ganz schön gespannt, was sie alle für Gesichter machen." Und nun ging es los durch das schöne Land der grossen Seen. An den riesigen Wassern vorbei, durch helle, klare Wälder. Yoake wurde immer sicherer in ihrem Schritt, es schien als kenne sie hier jeden Strauch und Baum.
Unterwegs begegneten ihnen viele Pferde. Manche hielten an, am Anfang erst ängstlich, da es ihnen mit dem Wolf und dem Bären nicht ganz geheuer war. Aber Yoake klärte sie schnell auf.
Als ihnen zwei weiße Pferde entgegen kamen sprach Yoake sie an: "Hallo, Ihr beiden. Könnt Ihr mir helfen? Ich bin Yoake, Tochter von Kuroi und Iro. Wir kommen von weit her.Das hier", und damit zeigte sie mir ihrem schönen Kopf auf Neko, Kuma und Okami, "sind Freunde von mir. Sie haben mich aus der Gefangenschaft eines bösen Akuma befreit.""Oh, wir waren schon sehr erschrocken, dass Du mit so aussergewöhnlichen Freunden reist. Wir sind Akarui & Kurai. Ja, ja, ich weiß: Wir sind nicht hell und dunkel, aber unsere Eltern haben uns so genannt. Für seinen Namen kann man nichts. Wir kennen auch Deine Eltern. Kuroi, Dein Vater ist noch immer der Anführer seiner Herde. Obwohl ein Kongo im den Anführer streitig machen wollte."
"Das sind ja tolle Neuigkeiten. Könnt Ihr mir vielleicht auch sagen, wo mein Vater mit der Herde ist?" Die beiden antworten: "Es ist nicht mehr allzu weit. Geht einfach immer weiter nach Osten, und Ihr stoßt früher oder später auf jeden Fall auf sie." "Vielen Dank, für Eure Hilfe", mischt sich da auch wieder Neko ein. "Aber nun sollten wir weiter, Yoake." "Ja", nickt Yoake den Beiden zu "vielen Dank für Eure Hilfe. Wir sehen uns sicher noch öfter und Ihr könnt mir dann noch mehr erzählen." Daraufhin geht es weiter Richtung Osten. Und immer wieder begegnen ihnen Pferde. Entweder eine Stute mit ihrem Fohlen. Oder auch Gescheckte und Braune.
Als sie nun doch schon einige Tage gegangen waren, wurde Yoake traurig. "Wir sind nun schon so lange unterwegs und haben auch schon viele meiner Artgenossen gesehen. Aber von meinem Vater und meiner Familie nichts." "Sie sind vielleicht ständig unterwegs, um sich vor den Pferdefängern zu schützen", beruhigte sie Neko. "Richtig", ergriff da auch wieder mal Okami das Wort, "sie sind nur dauernd in Bewegung und deshalb dauert es einfach etwas länger bis wir sie finden." Yoake antwortet etwas erleichtert: "Wahrscheinlich habt Ihr recht. Ich sollte jetzt nicht ungeduldig werden. Wir werden sie finden. Aber vielleicht sollten wir uns nun ein Plätzchen für die Nacht suchen." "Sehr gute Idee", brummt Kuma, "ich bin müde und hungrig. Und wir sollten uns endlich wieder mal ausruhen." "Wann bist Du schon mal nicht hungrig oder müde", lacht da Neko, "aber es stimmt schon. Wir sollten uns einen Platz zum Schlafen suchen. Und morgen geht es dann wieder ausgeschlafen weiter." Und so machten sie sich auf und suchten einen Platz, wo sie die Nacht verbringen können. Es gab genügend Gras, Beeren, Pilze und Wasser. Und nachdem sich alle gestärkt hatten legten sich die Vier zur Ruhe.
In dieser Nacht, es war wieder einmal Vollmond, hatte Okami einen seltsamen Traum: Er träumte von seiner Familie. Von seinen Eltern:
Redhug, sein Vater und Kin-No, seine Mutter

Von seinem Bruder und Onkel, Cousin und Grossmutter. Okami war nämlich, als er noch sehr klein war von seiner Familie getrennt worden. Deshalb wuchs er alleine auf und musste schon früh lernen für sich selbst zu sorgen. Aber die Sehnsucht nach seinen Eltern und Verwandten blieb. Da war seine Grossmutter Priestess.

Von ihr hatte er immer Geschichten zu hören bekommen. Oder seine Eltern, die ihn und seinen Bruder Atease die ersten Jahre erzogen haben
.Atease, sein Bruder

Von seinem Cousin, der von einem Kaibutsu getötet wurde.

Get, sein Cousin
Und von den Kindern seines Cousins, mit denen er immer herumgetollt war und auf Endeckertour gegangen waren.
Ausserdem vermisste er seinen Onkel Ailah, der ihm gezeigt hatte das Mut zum Überleben gehört, das aber auch die Freundschaft zu Anderen sehr wichtig ist, da man sonst sehr einsam wird.
Ailah, sein Onkel
Und am meisten vermisste er seinen Urgrossvater Saboten. Dieser hatte ihm sehr früh beigebracht, dass es nicht nur natürliche Dinge auf der Welt gibt. Sondern es existiert auch das Unfassbare und Geheimnisvolle.
Saboten, sein Urgrossvater
Er träumte von ihnen, und hörte ihnen zu, wie sie ihm Geschichten erzählte. Wie sie herumtollten oder ihm das Jagen beibrachte. Dann wurde es dunkel und dann ganz plötzlich hell. Nein es gab einen rötlichen Schein, es brannte überall. Und Okami musste mit ansehen wie seine Verwandten und auch die anderen Wölfe aus seinem Rudel in einem riesigen Feuer umkamen.
Da fing er an zu heulen, und er heulte so laut und durchdringend, dass seine Freunde davon aufwachten und er schliesslich selbst davon wach wurde. "Was ist mit Dir, Okami?" Neko schaute ihn ganz verstört an. "Ich weisses auch nicht", antwortet da Okami, "ich träumte von meinen Verwandten. Vielleicht weil Yoake soviel von ihren Verwandten erzählt hat und endlich hofft ihre Familie wieder zu sehen.
Wahrscheinlich hat mich das an meine Familie erinnert und ich habe deshalb von ihnen geträumt." Nach diesen langen Worten schüttelt Okami erst einmal seinen Schädel, um wieder klar denken zu können. Auch Yoake, die wach geworden war, kommt näher zu den Dreien und fragt besorgt: "Möchtest Du vielleicht davon erzählen. Dann geht es Dir bestimmt besser. In letzter Zeit habt Ihr immer nur von meinen Verwandten gehört und meine Leidensgeschichte erfahren. Es tut manchmal gut es auszusprechen." "Richtig, " meint da auch Neko, "die Nacht ist eh bald vorbei, setzen wir uns zusammen und erzählen wir von uns. Es hat jeder seine eigene Geschichte. Und Du Okami fängst am besten an." "Also schön, wenn Ihr es hören wollt." Die anderen nicken nur mit ihren Köpfen und warten, dass nun Okami beginnt. "Ich kann mich nur sehr schwer erinnern, aber jetzt nach diesem Traum wird langsam alles klarer", spricht da der Wolf. "Wir waren eine grosse Familie: Mein Grossvater, meine Grossmutter, meine Eltern, mein Bruder, mein Onkel, meine Cousins. Wir alle leben zusammen in den weit entfernten und verschneiten Bergen des Landes Shiroi Sekai. Vater und Mutter waren sehr glücklich, und wir Kinder, nämlich mein Bruder und ich, und auch unsere Cousins, tollten den ganzen Tag im Schnee herum.
Saboten, mein Urgrossvater erzählte uns viel über die seltsamen Dinge in der Welt und das Übernatürliche. Ailah, mein Onkel brachte uns Jungen Wölfen bei zu jagen und zu kämpfen. Aber er lehrte uns auch, dass die Freundschaft etwas sehr Wichtiges ist. Und meine Grossmutter, Priestess, sie konnte wunderschöne Geschichten erzählen. So lebten wir sehr glücklich bis eines Tages böse Kaibutsu kamen, die meinen Cousin Get töteten. Wir anderen flohen noch tiefer in die Berge. Aber es wurde immer schlimmer mit den Akuma. Sie fielen über unser Land her und auch die anderen Tiere wurden gejagt.
So wurden wir, als ich noch sehr jung war, von meiner Familie getrennt, denn als es ganz schlimm wurde, und wir von den Kaibutsus und Akumas Tag und Nacht verfolgt wurden, brannten die sogar Teile des Waldes ab und jeder musste in eine andere Richtung laufen.
Wir wollten uns zwar wieder an einer bestimmten Stelle eines bestimmten Berges treffen, aber die anderen sind nie dort angekommen.
Irgendwann sah ich einen riesigen Feuerschein in der Ferne. Ich wartete dort viele Tage, bewegte mich nur in geringer Entfernung von dort weg, um sie ja nicht zu verpassen. Doch sie kamen nicht. Und weil mein Hunger so übermächtig wurde, musste ich weiter laufen und mir Futter suchen. Da es Winter war und der Schnee sehr hoch lag gab es für mich keine natürliche Nahrung mehr. So fing ich an Wurzeln auszugraben, an Sträuchern zu knabbern und wenn ich noch irgendwo an Büschen Beeren fand, diese zu fressen. Ich sah meine Familie bis heute nie wieder. Vielleicht sind sie alle tot, dort in dem riesigen Feuermeer verbrannt. Also marschierte ich weiter und weiter bis ich in jenem Wald Euch traf."
Mit diesen Worten legt sich Okami auf seine Vorderpfoten und macht die Augen zu, er war sehr traurig darüber, dass alles noch einmal erleben zu müssen bei seiner Erzählung. Neko ergriff als Erste das Wort: "Du hast viel mit gemacht, aber es hat Dich überleben und hart werden lassen, sonst wärest Du vielleicht auch schon gestorben." "Richtig", mischt sich da auch Kuma ein, "Du bist schlau geworden und hast überlebt. Bei mir war es ähnlich. Wir waren zwar nicht eine so grosse Familie, aber ich vermisse meine Eltern und meine Schwester sehr." "Erzähle ruhig weiter, wir wollen auch von Dir alles wissen", ermunterte ihn Yoake.
So fährt Kuma in seiner Erzählung fort: " Mein Vater hiess Nagasa, weil er so lang war.
Meine Mutter wurde Shiawase gerufen, und meine jüngere Schwester hatte den Namen Imoto. Auch wir lebten in einem Wald, hatten aber auch viele Felsen und Steine. So konnten wir in einer grossen Höhle leben und sind dort aufgewachsen. Irgendwann kamen auch zu uns Jäger, die uns töten wollten, wegen unseres Fells. So fingen wir an umherzuziehen. Aber meine Mutter wurde aus unbekannten Gründen eines Tages krank und wir mussten an einem Ort bleiben, weil wir hofften, dass es ihr bald wieder besser geht. Aber da kamen dann die Jäger und erschossen sie. Mein Vater, meine Schwester und ich flohen wieder.
Aber sie machten Jagd auf uns, sogar mit Hunden, und denen konnten wir auf die Dauer nicht entkommen. Irgendwann hatten sie uns eingekreist.
Vater kämpfte wie ein Wilder, aber die Hunde und Ryoshi waren einfach zu viele. Und irgendwann war er unterlegen, ich wollte noch eingreifen, aber er rief mir zu, ich solle Imoto retten. Also lief ich durch eine Lücke, weil sich alle um meinen Vater kümmerten. Aber Imoto folgte mir nicht, und so rief ich nach ihr. Aber sie blieb bei meinem Vater und da schlugen die Jäger mit Stöcken und Gewehren auf sie ein.
Als ich sah wie sie da so blutüberströmt neben meinem Vater lag, wollte ich schon wieder zurück und doch meinem Vater und meiner Schwester beistehen. Aber da sah ich die Augen von Nagasa und er brummte mir noch ganz schwach zu, ich solle endlich weglaufen, ich könne nicht gegen die Bande ankommen und solle lieber mein Leben retten. Wie benommen trottete ich weiter. Der Schock über den Tod meiner Familie saß zu tief. Also lief ich weiter und versuchte den Ningen aus dem Weg zu gehen. Ich verzog mich immer tiefer in den Wald und fraß und schlief eigentlich nur im Unterbewusstsein. Ich nahm eigentlich gar nicht alles richtig wahr, ich war wie in Trance. Und so kam ich auch eines Tages in den Wald in dem wir uns trafen. Das ist nun meine Geschichte." Nach diesen Worten brummte Kuma noch etwas vor sich hin, sah die Anderen erwartungsvoll an, und legte sich ebenfalls hin, um nun Neko zu lauschen. Neko legte auch schon los mit den Worten: "Ihr habt alle ein sehr schweres Leben gehabt, aber das ist ja nun vorbei. Wir sind Freunde geworden und haben schon so manches Abenteuer bestanden. Bei mir war es nicht ganz so schlimm.
Ich bin bei lieben Menschen aufgewachsen, die sich um mich gekümmert haben und bei denen ich ein warmes Plätzchen im Winter hatte. Aber diese Zeit ging bald vorbei. Meine Menschen sind gestorben an einer Krankheit, die ich nicht kenne, und die Menschen, die dann kamen wollten keine Tiere und jagten mich auf die Straße. Dort lebte ich dann einige Jahre und schlug mich so durch. Am Anfang war es sehr schwer für mich, da ich es nicht gewohnt war für mich selber zu sorgen. Ich lebte von Abfällen und das, was mir manchmal gute Leute gaben.
Aber auch ich wurde älter und erfahrener und lernte mein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Also machte ich mich eines Tages auf und lief aus der Stadt in den Wald und durchstreifte die Felder und andere Wälder. Hier war ich zuerst etwas unsicher, weil ich mich ja nicht auskannte, aber mein Instinkt und mein Lebenswille halfen mir darüber hinweg und so kam ich auch irgendwann in unseren Wald in dem wir uns trafen." Als Neko geendet hatte mit ihrer Erzählung schwiegen erst einmal alle vier und dachten über das Gehörte nach. Kuma ergriff dann das Wort: "Seht nur, es wird schon langsam hell. Wir sollten vielleicht langsam aufbrechen, aber erst einmal brauchen wir etwas zu Essen und Trinken." Yoake lacht: "So kennen wir Dich, aber Du hast Recht, dort drüben zieht schon die Morgendämmerung herauf.
Und Essen und Trinken kann nie schaden." Also verliessen sie den Platz und suchten sich etwas zum Fressen und einen klaren Fluss. Als sie sich gestärkt hatten meinte Yoake: "So, wir sollten wohl weiter in diese Richtung gehen, es muss sich ja irgendwann mal jemand aus meiner Herde sehen lassen oder vielleicht treffen wir noch andere meiner Artgenossen und diese können wir fragen." Mit diesen Worten will sich Yoake in Richtung Osten auf den Weg machen. Aber da hören alle ein merkwürdiges Dröhnen und Stampfen. Sie sehen sich alle etwas verdutzt an. Und dann sehen sie es.
Da kommt eine riesige Herde wilder Pferde auf sie zu. Yoake ist auf einmal wie wild, sie springt und bockt, hüpft regelrecht auf und nieder. Und dann rennt sie los, genau auf die Herde zu. Neko spricht zu den Anderen: "Was ist denn mit der passiert?" Und wieder mal, wie in solch seltenen Fällen ergreift Okami das Wort: "Ich glaube, sie hat ihre Familie gefunden, seht ihr nicht den grossen schwarzen Hengst an der Spitze und dicht gefolgt galoppiert eine weiß-braune Stute hinter ihm her. Wir sollten vielleicht besser hier warten, bis Yoake mit ihrem Vater und ihrer Mutter gesprochen hat. Und vor allen muss sie ja auch die Herde über uns aufklären, sonst gibt es bei denen eine Panik." "Richtig", sagt da Neko, "wir sollten hier warten und sehen was geschieht." Und so legen sich Kuma, Okami und Neko auf die Erde und warten in einiger Entfernung auf die Dinge, die da geschehen sollen.
Yoake ist so aufgeregt, dass sie gar nicht merkt, das die Drei zurück bleiben. Als die Herde und Yoake sich auf ein paar Meter genähert haben, werden alle etwas langsamer und kommen schliesslich zum Stehen. Yoakes Mutter sieht sie an, betrachtet sie genau und stösst dann ein trompetenhaftes Wiehern aus. "Das ist Yoake, unsere Yoake. Sie hat überlebt und ist zurückgekommen." "Bist Du Dir sicher Iro?" So fragt nun Kuroi. "Ja, ich bin mir sicher." Und da stürzt auch schon Yoake auf ihre Mutter zu. "Mutter, liebe Mutter. Erkennst Du mich noch?" "Aber natürlich, mein Kind. Bin ich froh, dass Du unverletzt zurückgekommen bist." Da plötzlich entsteht Unruhe in der Herde. Und auch Yoakes Vater hebt warnend seinen schönen Kopf. "Was ist passiert?" fragt Yoake. Kuroi antwortet: "Da hinten sind wilde Tiere, ein Bär und ein Wolf, wir müssen aufpassen, dass sie nicht zu nahe kommen und uns womöglich angreifen." Da erst fallen Yoake die Freunde ein, die zurück geblieben sind. "Nein, keine Sorge, Ihr braucht keine Angst zu haben. Das sind meine Freunde, Kuma, der Bär; Okami, der Wolf; und Neko, die Katze." "Deine Freunde", fragt ganz verwundert ihr Vater. "Ja, meine Freunde und Befreier. Aber ich glaube, ich stelle sie Euch erst einmal vor, und dann werden wir uns einen guten Lagerplatz suchen und werden erzählen. Denn ich und meine Freunde haben viel zu berichten. Und vielleicht könnt Ihr mir auch so einiges erklären." Mit diesen Worten dreht Yoake um und läuft auf die Tatzenbande zu. Die Pferdeherde folgt etwas vorsichtiger. Als sie dann alle beisammen sind stellt Yoake ihre Eltern den Dreien vor. Nach ein paar zaghaften Worten eröffnet Neko wieder einmal das Gespräch: "Wir haben von hier aus so einiges was Yoake und ihr gesprochen habt gehört. Wir wissen, dass wir sehr ungewöhnlich sind, das haben wir auf unserer Wanderschaft schon oft erlebt. Aber seid versichert wir werden Euch nichts tun. Wie Yoake schon sagte, schlage ich vor ein gemütliches Plätzchen zu suchen mit Wasser und Gras für Euch, und mit Pilzen und Beeren und Wurzeln für uns. Danach können wir uns alle gegenseitig berichten was wir so alles in der Zwischenzeit erlebt haben." Da niemand was dagegen hatte machten sich alle auf den Weg. Kuroi voran, da er sich am besten auskannte. Als sie schliesslich ein schönes Waldstück mit einer grünen Wiese davor gefunden hatten, fraßen und tranken alle und dann legte man sich im Kreis nieder. Nun ergriff Kuroi als Oberhaupt der Herde das Wort: "Also Yoake, dann erzähle uns einmal wie es Dir ergangen ist." Kuma, Okami und Neko hielten sich zurück, da sie wussten Yoakes Familie war neugierig auf das Erlebte ihrer Tochter. Und so berichtete Yoake von den Abenteuer: Von der Befreiung, vom Geschichtenerzähler Tekeshi Maranga und dem Zauberamulett, von der Hexe, von dem frechen Eichhörnchen und seiner Familie, von der seltsamen Landschaft durch die sie gekommen waren usw. Bei dieser langen Erzählung wurde es langsam Abend und man legte sich zur Ruhe. Morgen war ja auch noch ein Tag, und da sollte dann Kuroi erzählen, was ihnen widerfahren war.